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Massive Hacker-Attacken über die Weihnachtstage ließen Webdesigner schwitzen


06.01.2016 | Sicherheitsloch in PHP ermöglicht Angriff
 
Mitte Dezember begann eine Angriffswelle auf Joomla-Webseiten, wie ich sie bislang nicht erlebt haben. Gleich zu Beginn dieses Blog-Beitrages möchte ich klarstellen, dass die Sicherheitslücke, welche die Angriffe ermöglichte, nicht im Joomla-System bestand: Die Ursache war eine Fehlfunktion in nahezu allen PHP-Versionen. Bei „PHP“ handelt es sich um eine der meist genutzten Programmiersprachen im Web, die auf den meisten Webservern installiert ist. Ein Filter, der Eingaben kontrolliert, funktionierte dort nicht korrekt. Dieses potentielle Leck wurde von Hackern Mitte Dezember gefunden und sofort ausgenutzt um Schadcode auf Webservern zu installieren. Hierbei war es eher Zufall, dass die Hacker zuerst einen Weg fanden die Sicherheitslücke so auszunutzen, dass Joomla-Seiten angegriffen werden konnten. Wie einer der größten Provider, Domainfactory, mitteilte, sind zudem Wordpress-Webseiten betroffen. Auch sei es nur eine Frage der Zeit, bis Hacker eine Möglichkeit finden, andere Systeme über dieses Leck angreifen zu können.

Tatsächlich ist das Sicherheits-Leck sogar in der aktuellsten PHP-Version bereits geschlossen worden. Diese Version war jedoch bei den meisten Providern noch nicht verfügbar. Zudem scheuten sich die Provider, kurz vor den Feiertagen, für all ihre Kunden eine PHP-Versionsumstellung vorzunehmen – schließlich ist nicht jeder Kunde unmittelbar betroffen und bei vielen Kunden, die z.B. ältere Content Management-Systeme verwenden, hätte es zu Inkompatibilitäten mit den aktuellsten PHP-Versionen – und somit zum Abschalten der Webseite – kommen können. Für Joomla-Kunden war dies eher eine schlechte Entscheidung, denn ihre Webseiten waren somit einen maschinell gesteuerten Ansturm von Hacker-Angriffen schutzlos ausgeliefert. Nicht Menschen, sondern programmierte PCs der Hacker (Bots), haben die Seiten automatisiert in rasender Geschwindigkeit angegriffen. Innerhalb kürzester Zeit wurden alleine 10.000 Seiten bei Domainfactory gehackt. Der Support musste Sonderschichten einlegen: „Wir haben noch nie so viele Webseiten zurücksichern müssen“, so ein Domainfactory-Support-Mitarbeiter.
 

Was ist genau passiert? Was wurde gehackt?
Um den technischen Teil des Desasters zu erklären: Glücklicherweise kann man bei allem Übel sagen, dass sich der tatsächliche Schaden in Grenzen hielt. Die Hacker konnten PHP-Code einschleusen. Das sind kleine Programme. In den meisten Fällen handelt es sich hierbei um Schadcode, der nicht zur Zerstörung einer Webseite dient (das nutzt ja letztendlich dem Hacker auch nichts), sondern die Rechnerkapazität der Server dazu missbraucht, um z.B. Spam zu versenden. Die Virenscanner der großen Provider haben im Regelfall den Schadcode schnell erkannt und betroffene Webseiten automatisiert vom Netz genommen. Dadurch konnte auch der eingeschleuste Schadcode nicht weiter seine dubiosen Dienste verrichten.

Jetzt mussten die Webmaster / Webdesigner, die eine betroffene Seite betreuen, tätig werden: Der Schadcode kann einfach gelöscht werden. Obwohl Joomla letztendlich nicht am Dilemma schuld ist, hat das Joomla-Team kurzfristig einen Sicherheits-Patch entwickelt, wodurch sich die PHP-Sicherheitslücke nicht mehr auf Joomla-Webseite anwenden lässt. Nach dem Einspielen dieses Patches war die Seite dann auch gegen die Angriffe vorerst sicher. Bei kompetenten Webdesignern lag der Aufwand bei ca. 10 Minuten, bis eine solche gehackte Webseite repariert und wieder online aufrufbar war.
 

Die Hacker-Party war zu Weihnachten noch nicht zu Ende
Wir hatten am 18. Dezember fast alle Webseiten unserer Kunden in Nachtschichten mit dem Patch versehen, zudem Backups angefertigt, die Firewall zudem mit entsprechenden Regeln modifiziert und in Fällen, wo die Hacker schneller waren, die Seite wieder hergestellt. Man freute sich auf das Weihnachtsfest aber dann ging das Chaos in die nächste Runde: Hacker fanden einen Weg, den Patch zu umgehen und die Seiten erneut über die bekannte PHP-Sicherheitslücke anzugreifen. Das Joomla-Team reagierte erneut kurzfristig und brachte schließlich am 21. Dezember 2015 das dringende Update auf Joomla 3.4.7 heraus, was das Ausnutzen der PHP-Sicherheitslücke erneut für Joomla-Webseiten unmöglich machen sollte – dieser Sicherheitspatch war die einzige Neuerung des Updates, was die Dringlichkeit und den Umfang der Angriffe nochmals unterstreicht.

Erneut bestand für Webdesigner, vorrangig mit Joomla-Ambitionen, die Weihnachtsvorzeit aus nächtlichen Patch-Orgien und dem Reparieren von Webseiten – erneut ein Wettlauf mit der Zeit. Pünktlich zum 24. Dezember wurde es dann ruhiger. Gelegentlich wurden noch wenige Seiten gesperrt, wo erst jetzt noch Code gefunden wurde, der schon Mitte Dezember infiltriert wurde – glücklicherweise können auch solche Fälle relativ leicht repariert werden.
 

Wäre ein Angriff vermeidbar gewesen?
Ganz klar: Nein. Die Sicherheitslücke wurde direkt am Tag ihrer Offenlegung ausgenutzt (Hacker sprechen von einem „Zero day Exploit in the Wild“). Sämtliche gängige Maßnahmen, die man zum Absichern von Joomla-Webseiten durchführen kann (z.B. Schutz mittels .htaccess-Dateien, Installation einer Web Application-Firewall (WAF), Google-Authenticator und Optimierung der Dateiberechtigungen) wären in diesem Fall wirkungslos gewesen. Auch die Provider wurden von der Welle überrannt. Nur ein schnelles „nicht-reagieren“ wäre unprofessionell gewesen.
 

Was soll man tun, wenn man eine Joomla-Seite hat bzw. gehackt wurde?
Nach unserer Erfahrung waren in erster Linie Joomla-Seiten der neusten Version betroffen (3.x). Hier sollte umgehend im Backend auf die Version 3.4.7 aktualisiert werden. Zudem sollte man den Provider kontaktieren und fragen, ob noch die betroffene PHP-Version installiert ist. Wenn ja, sollte umgehend auf eine aktuelle Version umgestellt werden. Domainfactory haben heute sogar ein Rundschreiben an all ihre Kunden verschickt, dass die PHP-Version zwangsumgestellt wird. Auch wenn viele Kunden dieses Providers nicht wissen, was damit gemeint ist, finde ich die Entscheidung zwar sehr löblich aber meiner Meinung nach auch verspätet. Diese Zwangsumstellung ist klar mit den weihnachtlichen Joomla-Chaos begründet. Wie gesagt war „PHP“ Schuld, nicht Joomla. Joomla ist jetzt durch – aber schon morgen kann durch die PHP-Sicherheitslücke das nächste große Content Managent-System getroffen werden.

Auch bei alten Joomla-Generationen (1.5 und 2.5) soll sich die Sicherheitslücke ausnutzen lassen. Hierfür gibt es auch Patches, die sich per FTP einspielen lassen (siehe unten).

Insofern alte "Zwischenversionen" (Kurzzeit-Releases - also z.B. Joomla 1.6 oder 1.7) noch noch im Einsatz sind, sollte die Sicherheitslücke zumindest durch Anpassung der PHP-Version (siehe unten) beseitigt werden.

Wenn die Seite gehackt wurde, sollte ein Profi mit der Wiederherstellung beauftragt werden – gerne können Sie uns ansprechen. In den meisten Fällen ist der zeitliche Aufwand gering.
 

Wo bekomme ich die Patches? Welche PHP-Version sollte ich haben?
Joomal 3.x-Webseiten lassen sich einfach im Backend auf die neuste Version 3.4.7 bringen. Damit ist die Seite gegen den Angriff vorerst sicher. Bei Joomla 2.5.x- oder 1.5.x-Webseiten muss manuell ein Patch durch Überspielen von Dateien mittels FTP erfolgen. Diese Patches sind hier zu finden:
 
https://docs.joomla.org/Security_hotfixes_for_Joomla_EOL_versions

Auf nahezu jedem Webserver läuft PHP. Alle Versionen, dessen Versionsnummern unter 5.5.29, 5.6.13 und 5.5 sind (z.B. wären somit die Versionen 5.5.29 oder 5.6.13 in Ordnung), beinhalten die Sicherheitslücke. Insofern Ihr Provider die Version nicht schon selber auf eine aktuelle Version, ohne Sicherheitslücke, zwangsumgestellt hat, sollte man auch hier tätig werden.
 

Obwohl alle Update- und Sicherungsmaßnahmen im Dezember 2015 durchgeführt wurden, wurde die Seite jetzt - in 2016 - vom Provider gesperrt?
Das kann tatsächlich passieren! Jedoch wurde die Seite dann nicht aktuell gehackt und somit nochmals die bereits getätigten Absicherungsmaßnahmen überwunden, sondern es wurde erst jetzt vom Virenscanner der Schadcode gefunden, der bereits Mitte Dezember 2015 von den Hackern infiltriert wurde.

Die PHP-Sicherheitslücke wurde schließlich nicht von "dem einen Hacker" ausgenutzt, sondern von zig verschiedenen Hackern weltweit. Die Angriffe ähneln sich zwar aber jeder Hacker hat letztendlich einen eigenen Schadcode programmiert. Es kann somit sein, dass die Signaturen einiger Schadcodes erst jetzt, bzw. nach und nach, den Virenscannern der Provider bekannt sind, bzw. werden. Dementsprechend ist es durchaus möglich, das aktuell - oder in Zukunft - noch Schadcode gefunden wird.

Aber auch dann besteht kein Grund zur Panik: Im Regelfall kann auch hier die Seite binnen kürzester Zeit repariert werden.
 

Ist Joomla unsicher? Sind andere CMS-Systeme sicherer?
Statistisch gesehen liegt die Sicherheit bei den drei größten CMS-Systemen (Joomla, Wordpress, Typo3 …) auf gleichem Level. Dies wird u.a. durch umfangreiche Untersuchungen und Statistiken, des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), bezüglich der Sicherheit von Content Management Systemen (CMS), belegt. Erfolgreiche Angriffe auf aktuelle Joomla-Systeme konnten wir seit Jahren nicht registrieren. Bei Joomla-Hacks sind fast immer Erweiterungen von Drittanbietern die Ursache, welche nicht mehr aktuell sind oder Sicherheitslücken in Systeme reißen. Wenn man sich die Liste der großen Hacks alleine in 2015 anschaut, sieht man, dass nahezu jedes System angreifbar ist:
 
https://blog.intares.de/marketing/hacker_angriff_uebersicht-2015.html
 
Bei Fragen und für Hilfestellungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!
 

Ergänzende Links:

Meldung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vom 29.12.2015:
https://www.bsi.bund.de/SharedDocs/Warnmeldungen/DE/TW/warnmeldung_tw-t15-0116_update_1.html

Meldung bei Heise Security vom 22.12.2015:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Neues-Sicherheitsupdate-Joomla-immer-noch-verwundbar-3052441.html

Mobile Commerce – The Next Big Thing?


09.06.2015 | Onlineshops für mobile Geräte optimieren?
 
Erst kürzlich wurde von Google bekannt gegeben, dass zukünftig Webseiten, die auch für die Darstellung auf mobilen Geräten optimiert wurden (Responsive Webdesign), eine bevorzugte Platzierung bei den Suchergebnissen erhalten sollen. Dies führte dazu, dass viele Webseiten-Betreiber, die ihre Seite noch nicht im sogenannten responsiven Layout für Mobilgeräte anbieten, spätestens jetzt ihren Webdesigner mit einer Überarbeitung ihrer Webseiten beauftragten.

Doch ganz so einfach geht es nicht immer und insbesondere im E-Commerce-Bereich sind sich die Experten uneinig, wie man auf dem Trend reagieren soll. Das Problem ist u.a. damit begründet, dass Shopsysteme oft viele Funktionen und eine stark verschachtelte Kategoriestruktur mit zahlreichen Produkten aufweisen. Dies auch auf kleine Mobilgeräte optimiert darzustellen ist nicht ganz so einfach.

Für eine mobile Ansicht optimierte Onlineshops werden übrigens nicht unbedingt als „Responsives Webdesign“ sondern als M-Commerce (Mobile Commerce) bezeichnet – letztendlich ist natürlich dasselbe gemeint.
 

M-Commerce ist selbst bei großen Onlineshops noch die Seltenheit

Wenn man sich den aktuellen Stand anschaut, fällt die Reaktion auf Googles neuem Suchverhalten bei den Betreibern von Onlineshops eher gelassen aus: Zwar bieten die 10 größten deutschen Onlineshops ihren Kunden größtenteils eine M-Commerce-Variante, jedoch sieht es bei den weiteren großen Shops noch anders aus: Diese zeigen sowohl auf dem PC wie auch in der mobilen Variante die gleiche Webseite an. Bei Onlineshops, die im Bereich von 0,5 – 10 Mio. Euro jährlichen Umsatz liegen, findet M-Commerce noch zu gut wie gar nicht statt.

Die Gründe hierfür liegen nicht nur in der sehr komplexen Abbildung von Onlineshops für mobile Geräte – auch eine rechtlich korrekte Darstellung von AGB und Widerrufsbelehrung stellt eine zusätzliche juristische Hürde des M-Commerce dar. Hier muss sichergestellt werden, dass diese letztendlich auf allen auf dem Markt befindlichen mobilen Endgeräten in juristisch korrekter Form dargestellt werden. Wenn es nur bei einem einzelnen Gerätetyp Darstellungsprobleme gibt, muss der Shopbetreiber unter Umständen mit Abmahnungen rechnen.
 

Lohnt sich die Investition überhaupt?

M-Commerce - Die 10 Top-Onlineshops in Deutschland

Mit der sehr komplexen Umsetzung sind hohe Kosten für das Webdesign einer M-Commerce-Lösung zu erwarten. Ob sich diese überhaupt lohnen, wird im Internet aktuell von Experten kontrovers diskutiert. Hierbei sollte klar sein, dass eine solche Investition zumindest für die 10 größten deutschen Onlineshops (siehe Bild rechts; Quelle: http://de.statista.com/infografik/642/top-10-online-shops-in-deutschland-nach-umsatz/) ein „No-Brainer“ sein sollte, da hier Umsätze zwischen 300 (H&M) und 5.787 (Amazon.de) Euro jährlich erwirtschaftet werden. Aber sogar in dieser „Klasse“ gibt es Firmen, die noch auf ein mobiles Layout ihres Shops verzichten. Beispielsweise bietet Conrad.de (mit 389 Mio. Euro Jahresumsatz) keine mobile Darstellung des im Web befindlichen Onlineshops (www.conrad.de) und wird von Google als „Nicht für Mobilgeräte optimiert“ eingestuft (Test vom 09.06.2015; Bewertung des responsiven Webdesign von Conrad.de durch Google.de).

 Anhand von Statistiken und Nutzerverhalten lässt sich der Mehrwert einer M-Commerce-Lösung auch tatsächlich relativieren: Eine aktuelle Studie des eMarketer (vom 9. Januar 2015; Quelle: http://www.emarketer.com/Article.aspx?R=1011805) belegt, dass die Online-Käufer zwar sehr häufig im Internet mit ihren Mobilgeräten nach Produkten recherchieren, jedoch der eigentliche Kaufprozess in 89% aller Fälle von einem Desktop-PC aus durchgeführt wird. Nur in 11 % wird über eine M-Commerce-Anwendung eingekauft. Auch sollte man bedenken, dass unter „M-Commerce“ auch Apps fallen (z.B. die App von Amazon.de). Abzüglich der Kaufabwicklungen über Apps dürfte der tatsächliche Umsatz über Web-Onlineshops – mittels Mobilgeräte – deutlich unter 11% liegen. 

Selbst Fachportale, wie z.B. „E-Commerce Jetzt“, stehen einer M-Commerce-Shoplösung noch kritisch gegenüber – dort heißt es (Zitat aus „E-Commerce Jetzt“-Blog vom 12. Januar 2015):

„Die Säue „responsive Onlineshops” und „M-Commerce” werden noch lange durch die Dörfer getrieben werden. Shopbetreiber sollten sich trotz vieler Empfehlungen (…)  jedoch eher kritisch mit der Materie auseinander setzen. Denn letztlich verdient zunächst einmal der Programmierer und Webdesigner des Shops an der Umsetzung. Ob der Onlineshop mittels responsiven Layout dann auch irgendwann (wirklich) mehr verdient, müsste sich beweisen. Ein kritischer (externer) Blick auf Zahlen und Marktchancen sollte in jedem Fall an erster Stelle stehen.“

Ich kann dem nur zustimmen. In naher Zukunft wird sich auch wieder einiges tun und möglicherweise ändert sich bald das Nutzerverhalten zu Gunsten der M-Commerce-Lösungen. Aktuell würden wir einem Kunden, der sich von uns im Bereich E-Commerce beraten lässt und eine Lösung beauftragen möchte, eine M-Commerce-Lösung nicht unbedingt empfehlen. Hier gibt es natürlich, je nach Branche, deutliche Unterschiede. Jedoch sollten die Entwicklungskosten für eine M-Commerce-Lösung mit einem ansprechendem responsiven Layout, der administrative Aufwand zur Wartung des Onlineshops, die juristischen Aspekte und letztendlich natürlich der wirtschaftliche Nutzen gut miteinander abgewogen werden.

Auch ist zu bedenken, dass der durchschnittliche Lebenszyklus von Webseiten im Allgemeinen mit drei Jahren beziffert wird. Dies wird unter anderem mit der Geschwindigkeit der technischen Entwicklung, wechselnden Designtrends und Änderungen des Nutzerverhaltens begründet. Im Bereich von professionellem Onlineshops sind sogar Lebeszyklen von unter drei Jahren durchaus anzutreffen. Deswegen kann es auch sinnvoll sein, eine M-Commerce-Lösung auf den nächsten Shop-Relaunch zu vertagen – sicherlich wurden bis dahin die Techniken des M-Commerce weiter optimiert und die Entwicklungskosten sind gesunken.
  

Webdesign Trends 2015 – Teil 2


29.12.2014 | Erkläre es in bewegten Bildern
 
In meinem letzten Blog-Eintrag habe ich mich ebenfalls mit den Webdesign-Trends 2015 beschäftigt und bin auf das Flat Design eingegangen. Diesmal geht es um einen Ableger eines Trends, der sich auch schon seit längerem abzeichnet: die Vermittlung von Inhalten mittels Erklärvideos.
 

Von Text zum Video

In der Internet-Steinzeit – also um die Jahrtausendwende – waren Webseiten im Regelfall sehr textlastig. Ganz nach dem Motto „The More You Tell –  The More You Sell“ wurden die Nutzer mit langen und komplexen Texten konfrontiert.

Schnell wurde jedoch klar, dass das Lesen am Bildschirm (zu jener Zeit auch noch vorrangig von Röhrenmonitoren) für den Betrachter einer Webseite grundsätzlich anstrengend ist: Untersuchungen haben gezeigt, dass dies im Vergleich zum Papier um ein vierfaches langsamer ist und dem Leser zudem mehr anstrengt. Für das Web unvorteilhaft gewählte Schriftgrößen, Farben und Schriftarten verstärkten den Effekt weiter.

Gelingt es einem Nutzer nicht, innerhalb von kürzester Zeit die Inhalte einer Webseite grob zu erfassen (in maximal 2 Sekunden), wendet er sich der Seite sehr wahrscheinlich ab und weicht auf Alternativen aus. Da Suchmaschinen, wie z.B. Google, eine große Auswahl an alternativen Webseiten vorschlagen, sind Besucher in den meisten Fällen nicht dazu gezwungen, auf einer Webseite länger nach Informationen suchen zu müssen. Werden sie nicht unmittelbar fündig, können mit wenigen Klicks schnell alternative Angebot aufgerufen werden.

Die Erkenntnis des verlangsamten und anstrengenden Lesens am Monitor, kombiniert mit der Tatsache, dass im Regelfall schnell alternative Webseiten zur Verfügung stehen, führte zu einem Umdenken im Webdesign: kurze und leicht verständliche Texte, hohe Lesbarkeit, keine ablenkenden Spielereien, Fokussierung auf die wesentlichen Informationen und zudem eine klare Navigation.

Die Spirale der möglichst benutzerfreundlichen Darstellung von Inhalten (Usability) drehte sich weiter. Nachdem Modem-Verbindungen der Internet-Nostalgie angehörten und DSL großflächig Einzug in die deutschen Haushalte hielt, wurden immer öfters Videos genutzt, um Inhalte zu vermitteln. Dafür konnte weiter auf Text verzichtet werden.

Der Betrachter muss nun nicht mehr selber lesen und wird stattdessen von bewegten Bildern berieselt. Eine angenehme Sprecherstimme vermittelt die Informationen und oftmals wird diese zudem von Hintergrundmusik untermalt. Bereits seit einigen Jahren erfreuen sich solche Web-Videos, z.B. in der Funktion als Unternehmens-Imagevideo, großer Beliebtheit und sind fast schon ein „Must-Have“ jeder Firmenwebseite.
 

Im Trend: Erklärvideos

Seit 2014 zeichnet sich eine weitere Variation solcher Videos ab, die wir für 2015 als eindeutigen Trend sehen: „Erklärvideos“. Bei diesen Videos werden Inhalte auf einfachste Art, möglichst anschaulich und als Illustration, vermittelt. Die Erklärvideos wirken oft infantil und erinnern ein wenig an die Sendung mit der Maus. Meistens sind die Videos gezeichnet; z.B. als Strichzeichnung oder Illustration im Comic-Stil. Typische Merkmale der Erklärvideos sind u.a.:
 

  • Inhalte und Zusammenhänge werden stark vereinfacht dargestellt (einfaches Storytelling)
     
  • Das Video ist minimalistisch und wird als plakative Illustrationen realisiert (z.B. im Comic-Stil oder als Strichzeichnung)
     
  • Die Länge beschränkt sich auf wenige Minuten
     
  • Ein Sprecher kommentiert das Video mit möglichst einfachen Worten
     

Erklärvideos - nicht immer das richtige Medium

Da im Internet mittlerweile eine Welt der Reizüberflutung vorherrscht, sollen solche Erklärvideos für die nötige Aufmerksamkeit sorgen. Inhalte werden dem Betrachter so in einfachen und leicht erfassbaren Häppchen präsentiert, die den Benutzer kaum überfordern können. Damit ist leider aber auch der Einsatz solcher Erklärvideos stark eingegrenzt, denn nicht jede Information lässt sich auf ein derartiges Minimum einstampfen. Auch ist ein Erklärvideo kein Ersatz für ein Unternehmens-Imagefilm – hier sind authentische Eindrücke (also vor Ort gedreht) wichtig, da der Betrachter sonst vermuten könnte, dass sich das Unternehmen nicht wirklich zeigen möchte und sich hinter Strichzeichnungen versteckt.

Soll einem interessierten Betrachter einer Webseite jedoch beispielsweise vermittelt werden, wo der Unterschied zwischen Winter- und Sommerreifen liegt, kann das Medium „Erklärvideo“ die richtige Wahl sein. Jedenfalls werden wir auch 2015 wieder ein Stück weniger im Internet „lesen“ müssen und dürfen uns dafür ein Stück mehr von Videos berieseln lassen.

Webdesign Trends 2015 – Teil 2

29.12.2014 | Erkläre es in bewegten Bildern

In meinem letzten Blog-Eintrag habe ich mich ebenfalls mit den Webdesign-Trends 2015 beschäftigt und bin auf das Flat Design eingegangen. Diesmal geht es um einen Ableger eines Trends, der sich auch schon seit längerem: die Vermittlung von Inhalten mittels Erklärvideos.

In der Internet-Steinzeit – also um die Jahrtausendwende – waren Webseiten im Regelfall sehr textlastig. Ganz nach dem Motto „The More You Tell –  The More You Sell“ wurden die Nutzer mit langen und komplexen Texten konfrontiert.

Schnell wurde jedoch klar, dass das Lesen am Bildschirm (zu jener Zeit auch noch vorrangig von Röhrenmonitoren) für den Betrachter einer Webseite grundsätzlich anstrengend ist: Untersuchungen haben gezeigt, dass dies im Vergleich zum Papier um ein vierfaches langsamer ist und dem Leser zudem mehr anstrengt. Für das Web unvorteilhaft gewählte Schriftgrößen, Farben und Schriftarten verstärkten den Effekt weiter.

Gelingt es einem Nutzer nicht, innerhalb von kürzester Zeit die Inhalte einer Webseite grob zu erfassen (in maximal 2 Sekunden), wendet er sich der Seite sehr wahrscheinlich ab und weicht auf Alternativen aus. Da Suchmaschinen, wie z.B. Google, eine große Auswahl an alternativen Webseiten vorschlagen, sind Besucher in den meisten Fällen nicht dazu gezwungen, auf einer Webseite länger nach Informationen suchen zu müssen. Werden sie nicht unmittelbar fündig, können mit wenigen Klicks schnell alternative Angebot aufgerufen werden.

Die Erkenntnis des verlangsamten und anstrengenden Lesens am Monitor, kombiniert mit der Tatsache, dass im Regelfall schnell alternative Webseiten zur Verfügung stehen, führte zu einem Umdenken im Webdesign: kurze und leicht verständliche Texte, hohe Lesbarkeit, keine ablenkenden Spielereien, Fokussierung auf die wesentlichen Informationen und zudem eine klare Navigation.

Die Spirale der möglichst benutzerfreundlichen Darstellung von Inhalten (Usability) drehte sich weiter. Nachdem Modem-Verbindungen der Internet-Nostalgie angehörten und DSL großflächig Einzug in die deutschen Haushalte hielt, wurden immer öfters Videos genutzt, um Inhalte zu vermitteln. Dafür konnte weiter auf Text verzichtet werden.

Der Betrachter muss nun nicht mehr selber lesen und wird stattdessen von bewegten Bildern berieselt. Eine angenehme Sprecherstimme vermittelt die Informationen und oftmals wird diese zudem von Hintergrundmusik untermalt. Bereits seit einigen Jahren erfreuen sich solche Web-Videos, z.B. in der Funktion als Unternehmens-Imagevideo, großer Beliebtheit und sind fast schon ein „Must-Have“ jeder Firmenwebseite.

Seit 2014 zeichnet sich eine weitere Variation solcher Videos ab, die wir für 2015 als eindeutigen Trend sehen: „Erklärvideos“. Bei diesen Videos werden Inhalte auf einfachste Art und möglichst anschaulich vermittelt. Die Erklärvideos wirken oft infantil und erinnern ein wenig an die Sendung mit der Maus. Meistens sind die Videos gezeichnet; also im Comic-Stil. Typische Merkmale der Erklärvideos sind u.a.:

  • Inhalte und Zusammenhänge werden stark vereinfacht dargestellt
  • Das Video minimalistisch und oftmals in einer Art Comic-Stil gezeichnet – häufig nur Strichzeichnungen
  • Die Länge beschränkt sich auf wenige Minuten (meistens zwischen 30 Sekunden und 3 Minuten)
  • Ein Sprecher kommentiert das Video mit möglichst einfachen Worten

Da im Internet mittlerweile eine Welt der Reizüberflutung vorherrscht, sollen solche Erklärvideos für die nötige Aufmerksamkeit sorgen. Inhalte werden dem Betrachter so in einfachen und leicht erfassbaren Häppchen präsentiert, die den Benutzer kaum überfordern können. Damit ist leider aber auch der Einsatz solcher Erklärvideos stark eingegrenzt, denn nicht jede Information lässt sich auf ein derartiges Minimum einstampfen. Auch ist ein Erklärvideo kein Ersatz für ein Unternehmens-Imagefilm – hier sind authentische Eindrücke (also vor Ort gedreht) wichtig, da der Betrachter sonst vermuten könnte, dass sich das Unternehmen nicht wirklich zeigen möchte und sich hinter Strichzeichnungen versteckt.

Soll einem interessierten Betrachter einer Webseite jedoch beispielsweise vermittelt werden, wo der Unterschied zwischen Winter- und Sommerreifen liegt, kann das Medium „Erklärvideo“ die richtige Wahl sein. Jedenfalls werden wir auch 2015 wieder ein Stück weniger im Internet „lesen“ müssen und dürfen uns dafür ein Stück mehr von Videos berieseln lassen.

Webdesign Trends 2015 – Teil 1


26.09.2014 | Das "Flat Design" am Anfang oder Ende?
 
Das Jahr 2014 neigt sich langsam dem Ende und viele Webdesigner spekulieren bereits jetzt darüber, welche Trends das kommende Jahr mit sich bringen wird. Wir möchten uns an den Spekulationen rund um die „Webdesign-Trends 2015“ beteiligen und möchten die wichtigsten Trends für ein gutes Webdesign im kommenden Jahr in einer kleinen Serie vorstellen:
 

Flat Design – doch nur ein kurzer Trend?

Das beste Beispiel für das sogenannte „Flat Design“ ist wohl die Kacheloptik von Microsoft Windows 8: Ein vollkommen minimalistisches Design, ganz ohne Schatten und Schnörkel, löste Ende 2012 die wesentlich verspieltere Optik von Windows 7 ab. Schnell hatte das neue Kind einen Namen und das „Flat Design“ war geboren – die wichtigsten Merkmale dieses Stils sind:
 

  • Verzicht auf Elemente, die realistisch wirken (3D-Effekte, Texturen, Schatten usw.)
     
  • Minimalismus
     
  • Die Typografie wird stark in das Design mit eingezogen
     
  • Farben werden stärker eingesetzt
     
  • Große leere Flächen
     

Es ließ nicht lange auf sich warten, bis sich das Flat Design auch als Webdesign-Trend etablierte. Innerhalb kurzer Zeit wurde bewusst auf verspielte Elemente nahezu komplett verzichtet – eine nüchterne Kacheloptik war somit auch im Web „State of the Art“. Das Jahr 2014 wurde sogar als „Jahr der Flat Design Ära“ bezeichnet.

Zumindest aus rein technischer Sicht war der Schritt für Webdesigner durchaus willkommen: Der Verzicht auf verspielte Elemente erleichterte die Arbeit beim Webdesign oftmals erheblich und durch schlanke Internetseiten wurde so die Ladezeit minimiert. Auch waren die Flat Design-Webseiten, u.a. auf Grund der großen Kacheln, gut für mobile Endgeräte geeignet.

Aktuell ist jedoch ein Trend erkennbar, dass sich das Flat Design vom ursprünglichen Gedanken wieder entfernt. Zu sehr minimalistisch ist vielen Nutzern dann wohl doch zu wenig spannend und ab einem gewissen Punkt, kann ein puristisches Design auch durchaus in Langeweile kippen. Für 2015 wird die „Evolution des Flat Designs“ prophezeit: Ja zum Flat Design aber bitte wieder etwas mehr Salz in die Suppe. Zunehmend wird das Flat Design nun wieder durch verspielte Elemente und kleine Gimmicks untergraben und Schatten, Rundungen oder 3D-Effekte erleben quasi ihre Auferstehung von den bereits Totgeglaubten.

Die Langlebigkeit des Flat Designs wird aber auch durchaus kontrovers diskutiert: Einige Experten sehen in dem wieder vermehrten Einzug von verspielten Elementen nur einen Trend innerhalb des Flat Designs – quasi ein „Flat Design 2.0“. Andere stellen das Flat Design bereits wieder in Gänze in Frage und sind der Meinung, dass der noch aktuelle Designtrend bereits im Jahr 2015 wieder deutlich abebben wird, bevor er nur noch zu einem ehemaligen Web-Trend von vielen verkommt.

Wir sind der Überzeugung, dass das Flat Design ein „Update“ bedarf, um weiter bestehen zu können. Weitere Trends – auf die wir noch eingehen werden – untermauern die These zu einer gewissen Abkehr von streng minimalistischen Designs und bestärken die Zukunftsaussichten, die wieder zunehmend verspielte Elemente zulassen (u.a. in Hinblick auf die zunehmende Nutzung verspielter Typografien auf modernen Webseiten). Trotzdem wird es nicht zu einer generellen Abkehr kommen, da die Vorteile insbesondere im Bereich des mobilen Webdesigns immens sind (Die Kacheloptik lässt sich gut mit Touchscreens bedienen).

Wir erwarten für 2015 das „Jahr des Flat Designs 2.0“!
 

Beispiele für Flat-Design:


Flat Design - Wrist
Quelle: www.wrist.im
 
 

Flat Design - nedd
Quelle: http://nedd.me/en/

 
 
Flat Design - Lorenzo Verzini
Quelle: http://lorenzoverzini.com/

 
 

Flat Design - WDMTG
Quelle: http://wdmtg.com/
 

"Haltern am See Infoapp" veröffentlicht


12.06.2014 | Vorstellung der Android-App im LWL-Römermuseum Haltern am See
 

Heute wurde unsere "Haltern am See - Infoapp" für Android-Smartphones und Tablets im LWL-Römermuseum vorgestellt. Wir haben uns sehr über das volle Haus und die lobenden Worte unseres Bürgermeisters Bodo Klimpel und dem Vorsitzenden des Heimatvereins Haltern, Franz Schrief, gefreut. Auch geht unser Dank an die Stadtsparkasse Haltern am See, die uns mit einem tollen Shirt, das mit dem von uns entwickelten Logo zum Stadtjubiläum bedruckt ist, überrrascht hat.

Die App ist kostenlos und ein Geschenk an die Stadt zum 725. Stadtjubiläum.

Sie ist ab sofort im Android-Appstore (Google-Playstore) erhältlich - einfach im Store nach der "Haltern am See Infoapp" suchen oder diesem Link folgen.

Los geht's, jetzt "Haltern am See - Infoapp" für Android-Smartphones und Tablets installieren, durch die Geschichte von Haltern am See reisen und den Highscore beim Spiel knacken! Viel Spaß!
 

Haltern am See Infoapp
 

„Recht auf Vergessen“


09.06.2014 | Löschung persönlicher Daten aus den Google-Suchergebnissen
 
Mit einem aktuellen Urteil hat der Europäische Gerichtshof entscheiden, dass Nutzer im Internet ein „Recht auf Vergessen“ haben – also auf Wunsch die Löschung persönlicher Daten. Dies betrifft insbesondere Suchmaschinen, wie z.B. Google. Unliebsame Sucheregebnisse zur eignen Person bei Suchmaschinen löschen zu lassen war bisher nahezu unmöglich. Das soll sich zukünftig ändern.
 

Suchergebnisse bei Google löschen

Google hat bereits umgehend reagiert und ein Onlineformular zur Löschung veröffentlicht. Dies ist deutschsprachig und zudem einfach aufgebaut. Folgendes muss angegeben werden:
 

  • Name und Email-Adresse
     
  • Scans des Personalausweises als Grafik
     
  • Angabe der betroffenen Verlinkung (URL), die aus den Suchergebnissen entfernt werden soll
     
  • Kurzen Begründung
     

Mit der Angabe dieser Daten wird die Löschung dann bei Google offiziell beantragt.

 

Das deutschsprachige Formular findet sich hier.
 
Nach dem Absenden des Formulars wird bei Google jeder Antrag individuell geprüft (sonst wäre ja auch Missbrauch möglich und ein Unternehmer könnte z.B. die Einträge seiner Mitbewerbers löschen lassen).
 

Nachfrage nach Löschung überwältigend

Am 04. Juni 2014 berichtete DPA, dass Google mit einer nicht abebbenden Flut von Löschanträgen zu kämpfen hat: Bis dahin gingen bereits 41.000 Löschanträge ein; alleine 40% davon aus Deutschland.
 

Wie lange dauert es, bis die Einträge aus dem Web entfernt wurden?

Dazu macht Google keine Angaben. Erfahrungswerte fehlen ebenfalls noch. Nach der Gesetzeslage muss die Löschung „unverzüglich“ erfolgen. Experten rechnen jedoch mit einer Frist von ca. 4 Wochen zwischen Antragstellung und tatsächlicher Löschung.
 

Sponsoring des Rathaus-Neuanstrichs


28.04.2014 | Wir sind dabei - Neuanstrich des alten Rathauses Haltern am See
 
Sponsorenbanner Rathaus Haltern am SeeWir gehören zu den Sponsoren, die der Stadt Haltern am See zu 725-Jahr-Feier den Neuanstrich des Alten Halterner Rathauses finanzieren.

Das Rathaus ist bereits eingerüstet und wir freuen uns, wenn dies bald im neuen Glanz erscheint. Ein Banner mit den Logos der Sponsoren ziert derzeit das Gebäude - auch wir sind vertreten.

Das alte Halterner Rathaus wurde 1577 errichtet und im Zweiten Weltkrieg beschädigt. Obwohl der Abriss drohte, wurde es wieder aufgebaut und 1952 fertiggestellt.

Der Neuanstrich ist dringend erforderlich. Aufgrund der knappen Finanzmittel der Stadt Haltern am See wurde die Finanzierung durch Sponsoren realisiert.
 

Mach mal bunt! - Die richtigen Farben finden.


16.01.2014 | Farbwelten
 
Egal ob Webdesign oder Grafikdesign – am Anfang derartiger Designarbeiten steht fast immer die Wahl der dominierenden Farben. Hierbei handelt es sich um drei oder vier ausgewählte Farbwerte, die eine sogenannte Farbwelt ergeben und auf die im weiteren Designverlauf immer wieder zurückgegriffen wird. Dies trägt dazu bei, ein harmonisches und stimmiges Gesamtbild, der Designleistung zu erreichen.

Genauso, wie z.B. eine Tonfolge in der Musik, unterliegt auch eine Farbkombination Gesetzmäßigkeiten, die letztendlich darüber entscheiden, ob das Auge die Farbkombination als stimmig, unruhig oder sogar störend wahrnimmt. Für eine gute Farbwahl ist es unerlässlich diese Gesetzmäßigkeiten von vornherein zu berücksichtigen.

Farbkreis mit KomplementärfarbenSind bereits grafische Elemente vorgegeben (z.B. ein vorhandenes Logo oder Fotos), stehen u.U. eine oder mehrere Farben bereits fest. Der genaue Farbwert einer dominierenden Farbe kann bei Fotos mit einem Grafikprogramm und dem Pipetten-Werkzeug ermittelt werden.

Um weitere miteinander harmonisierende Farben zu finden, muss man sich das Farbspektrum bildlich als Kreis vorstellen. Hierbei werden gegenüberliegende Farben als Komplementärfarben bezeichnet, welche besonders gut zueinander passen. Zudem existieren weitere ergänzende Methoden, um miteinander harmonierende Farben zu finden, beispielsweise das teilkomplementäre Farbschema (Grundfarbe in Kombination von zwei zur Komplementärfarbe benachbarten Farben); triadisches Farbschema (drei im Farbkreis zueinander gleich weit entfernte Farben) oder Tetradisches Farbschema (vier Farben als Kombination aus zwei Komplemetärfarben).
 

Wie setze ich die Theorien einfach und ohne viel Fachwissen um?

Es gibt mehrere Tools, mit denen die Gestaltung der Farbwelt einfach von der Hand geht. U.a. ist in Adobe Photoshop der „Kuler“ integriert (siehe Photoshop-Menu unter FENSTER -> ERWEITERT -> KULER). Mit dem Kuler lassen sich nicht nur professionelle Farbwelten gestalten, sondern es kann auch online auf Farbwelten anderen Nutzer zugegriffen werden, was durchaus inspirierend sein kann.

Es muss jedoch nicht ein kommerzielles Grafikprogramm vorhanden sein, um ein solches Feature nutzen zu können. Auf den Adobe Kuler lässt sich beispielsweise auch online, kostenlos und ohne Registrierung zurückgreifen:
https://kuler.adobe.com/create/color-wheel/

Zudem ist das Online-Tool „Color Scheme Designer“ ebenfalls zu empfehlen:
http://colorschemedesigner.com/

Beide Tools lassen sich intuitiv und einfach bedienen und berücksichtigen die hier genannten grafischen Gesetzmäßigkeiten.
 

Nicht nur für große Designaufgaben

Zwar beziehe ich mich bei diesem Blog-Eintrag in erster Linie auf das Web- und Grafikdesign, jedoch können die Tools auch in anderen Lebenslagen eine durchaus gute Hilfe leisten – beispielsweise wenn es um den Wohnungsanstrich geht, ein Schaufenster dekoriert wird oder sogar einfach um die Frage, welche Kleidungsstücke zueinander farblich passen!
 

Internet Explorer 11 für Win 7 veröffentlicht


12.11.2013 | Microsoft veröffentlicht Internet Explorer 11 für Windows 7
  
Seit wenigen Tagen ist der Microsoft Internet Explorer 11 erhältlich. Diese Version richtet sich an Windows 7-Nutzer, denn in Windows 8.1 ist er bereits integriert. Wie bereits beim Internet Explorer 10, wird Microsoft kein Update für ältere Betriebssysteme (z.B. Windows XP oder Vista) bereitstellen. Betroffene sei deswegen der Umstieg zu einem anderen Browser (z.B. Firefox) zu empfehlen, da es aufgrund der mangelhaften Kompatibilität des Internet Explorers 9 (z.B. bezüglich neuen Webstandards wie u.a. HTML5) zu vermehrten Problemen bei der Darstellung von Webseiten kommen wird.
 

Was hat die neue Version zu bieten?

Die größten Änderungen fanden unter der Haube statt: Performance und eine bessere Kompatibilität zu neuen Standards standen im Fokus. Mit der neuen Version geht das Surfen im Web schneller von der Hand. Umgesetzt wurde dies u.a. mit einem verbesserten Prefetching – eine Methode, mit der Inhalte aus dem Web „intelligent und im Hintergrund“ vorab geladen werden. Ruft der Nutzer die Inhalte dann tatsächlich auf, können diese schnell aus dem lokalen Puffer aufgerufen werden. Zudem wurde das Zusammenspiel mit der Hardware verbessert – vor allen Dingen in Bezug auf die Grafik-Hardware (z.B. bei 3D-Grafiken).

Diverse Tests marktführender PC-Zeitschriften haben den Performancegewinn bereits anhand von Vergleichsmessungen eindeutig untermauert.

Für eine bessere Kompatibilität wurde die HTML5-Unterstützung weiter optimiert. Beispielsweise lassen sich jetzt mit HTML5 eingebettete Videos direkt – ohne Plugin – abspielen.
 

Adobe Flash an Bord

Erfreulich ist auch, dass Microsoft den Flash Player bereits direkt integriert hat. Diesbezüglich hatte Microsoft in der Vergangenheit auch schon Töne lauten lassen, Flash nicht mehr im Internet Explorer standardmäßig zu integrieren.

Obwohl in den vergangenen Jahren Flash zum Prügelknaben im Web mutierte und das Ende der Plattform bereits propagiert wurde, scheint Flash wieder Auftrieb zu erhalten. Fakt ist, dass sich einige Flash-Anwendungen noch nicht durch andere Techniken ersetzen lassen. Nachdem HTML5, nach seinem Aufkommen, als das Multimedia-HTML gefeiert wurde, kam auch schnell wieder die Ernüchterung. „Totgesagte leben länger“, wie es so schön heißt. Letztendlich konnten selbst sogenannte Frameworks, wie z.B. JQuery (Javascript), die Flexibilität des Flash-Systems für multimediale Inhalte nicht erreichen.
 

Neues Design?

Optisch hat sich beim Internet Explorer 11 jedoch kaum was getan. Nutzer der Vorversion müssen sich somit nicht umstellen. An einige Stellen merkt man, dass die Bedienbarkeit für Touchscreens (z.B. auch Tablets) verbessert wurde; das war's auch schon.
 

Wie komme ich an die neue Version?

Diese wird direkt im Rahmen der Updates durch Microsoft zur Verfügung gestellt. Insofern die Updates automatisch aus dem Netz geladen werden, erhält man den IE 11 ohne selber aktiv werden zu müssen.
Alternativ kann die neue Version z.B. hier herunter geladen werden:
 
<zum Download bei Computer-BILD>
 

Suchen & Finden mit Google


23.07.2013 | Die Tricks der Profis
 
Die meisten Google-Nutzer verfahren nach dem gleichen Prinzip: Für die Suche relevante Suchbegriffe werden durch ein Leerzeichen getrennt in die Google-Suchmaske eingegeben – danach spuckt Google Links zu Webseiten aus, die nach Möglichkeit alle Suchbegriffe beinhalten.

Jedoch bietet Google eine Vielzahl von leicht anzuwendenden Operatoren, die eine Suche wesentlich effektiver macht. Besonders ist dies für Recherchen nützlich und selbst Dokumente, die eigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind, können mithilfe der Google-Operatoren gefunden werden (diese werden auch als "Google-Hacks" bezeichnet).

Mit den folgenden Tipps kann jeder von der Technik profitieren und gezielte Suchanfragen stellen. Es werden die wichtigsten Operatoren kurz vorgestellt  – eine echte Bereicherung für den Google-Alltag:
 

filetype:
Der wohl wichtigste Operator ist filetype. Bei einer „normalen“ Google-Suche werden in erster Linie HTML-Webseiten durchsucht. Mittels filetype kann Google angewiesen werden, anstatt auf Webseiten in Dokumenten zu suchen.
 

Beispiele:
Die folgende Suchanfrage würde PDF-Dokumente finden, in denen die Wörter „Anleitung“ und „Photoshop“ auftauchen – also Anleitungen zu dem Grafikprogramm Photoshop:
anleitung photoshop filetype:pdf
 

Die folgende Suchanfrage würde Word-Dokumente finden, in denen die Wörter „Mietvertrag“ und „Muster“ vorkommen – also Word-Vorlagen von Mietverträgen:
mietvertrag muster filetype:doc

 
inurl:

Eine weitere wichtige Option ist inurl. Hiermit wird der Suchmaschine Google mitgeteilt, dass sich die angegebenen Suchbegriffe nicht auf den eigentlichen Inhalt einer Internetseite beziehen, sondern auf die Webadresse (URL). Da viele Webdesigner darauf achten, dass die URL-Adresse die wesentlichen Suchbegriffe für die einzelne Webseite beinhaltet (SEO / SEF), kann der inurl-Operator ebefalls gute Suchergebnisse liefern.

 
Beispiel:

Die folgende Suchanfrage liefert Links zu Webseiten, die Downloads zum Thema „Photoshop“ beinhalten:
photoshop inurl:download

 
intitle:

Analog zu inurl wird mit intitle Google angewiesen, dass der vorangestellte Suchbegriff im Titel der Webseite vorkommen muss. Die Anwendung ist identisch wie bei inurl.
 

Alleine mit diesen drei Google-Operatoren kann die Suche wesentliche verbessert werden. Beispielsweise bei einer gezielten Recherche nach Dokumenten und Publikationen sind solche Suchanfragen hilfreich.
 

Easter-Egg: Google beehrt Breakout


16.05.2013 | Google versteckt Spiel in Bildersuche
 
Breakout - ein Spieleklassiker aus den 70er-Jahren, der bis heute populär ist. Besonders scheinen die Google-Entwickler ihren Spaß an dem Retroklassiker gefunden zu haben und haben das Ballspiel in der Google-Suche versteckt.

So geht's:
 

  • Breakout wurde in der US-Version von Google implementiert. Über Google Deutschland ist es nicht erreichbar. Über folgenden Link gelangt man zu Google-USA: http://www.google.com/ncr
     
  • Dort die Bildersuche aktivieren und dazu im oberen Menu auf "Images" klicken.
     
  • Als Suchbegriff "Atari Breakout" eingeben und kurz warten - das war's auch schon - viel Spaß!

 

facebook bei Jugendlichen „Out“


21.04.2013 | facebook verliert junge Nutzer
 
Soziale Netzwerke altern schnell. Das jähe Ende der VZ-Netzwerke und MySpace hat gezeigt, wie schnell sich das Karussell der angesagten sozialen Netzwerke dreht und das die Entwicklung kaum vorhersehbar ist.

Obwohl facebook nach wie vor in Deutschland der klare Platzhirsch ist, zeichnen sich erste Trends ab, dass sich dies zukünftig ändern könnte: Aktuelle Studien zeigen, dass facebook insbesondere bei den Jugendlichen „out“ ist.

Ein Wachstum gibt es derzeit nur noch in der Altersklasse um die 45 Jahre. Bei der jüngeren Generation (bis 34 Jahre) wird ein Rückgang verzeichnet. Als eine mögliche Begründung wird angeführt, dass gerade die Jugendlichen wieder unter sich sein wollen. facebook ist mittlerweile ein Ort, an dem sich auch Eltern, Lehrer & Co. tummeln – das scheint die junge Generation zu nerven.

Die jungen Nutzern wandern zunehmend zu Alternativen ab. Insbesondere Snapchat, Tumblr und Instagram liegen hierbei im Trend. Bei Snapchat handelt es sich beispielsweise um eine App, die Bilder dem Empfänger nur kurz anzeigt, dann verschwinden sie. Von der Idee her ähnlich der selbstzerstörenden Geheimnachrichten alter James Bond-Filme. Durch dieses Verfahren soll die Privatsphäre gewissermaßen geschützt werden. Zudem scheint die Flüchtigkeit und die Intimität derart viel Reiz zu haben, dass das Netzwerk in den USA gerade einen rasanten Zuwachs erlebt – durchaus auf Kosten von facebook, denn in kaum einen anderem Land ist der Abgang junger Nutzer derart ausgeprägt.
 

Quellen u.a.:

http://www.socialbakers.com/facebook-statistics/germany

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/nutzerzahlen-von-socialbakers-jugend-wendet-sich-von-facebook-ab-a-892266.html
 

IE 10 für Windows 7


27.02.2013 | Microsoft Internet Explorer 10 für Windows 7 erhältlich

 
Microsoft hat seinen Internet Explorer 10 nun auch für Windows 7 veröffentlicht. Optisch hat sich kaum was verändert; jedoch sind zahlreiche Verbesserungen unter der Haube zu finden: Der Internet Explorer 9 war für seine zahlreichen Anzeigeprobleme bekannt. Nicht selten wechselte dieser irrtümlich in den Kompatibilitätsmodus und zeigte Webseite gar nicht oder  fehlerhaft an. Zudem war die Unterstützung von HTML 5 und CSS3 mangelhaft – neuere CSS-Technologien, wie z.B. Schatteneffekte und Webfonts, zeigte der IE 9 teilweise nicht an, obwohl nahezu alle anderen Browser diese Technologien bereits perfekt unterstützten. Für Webdesigner war der IE 9 deshalb immer wieder ein Dorn im Auge.

Bei ersten Tests konnte ich feststellen, dass Microsoft hier stark nachgebessert hat. Die HTML 5 und CSS 3-Unterstützung ist wesentlich verbessert worden. Anzeigeprobleme konnten auch nicht mehr festgestellt werden. Zudem baut der IE 10, laut Messungen durch die Zeitschrift Chip.de, Internetseiten rund 30% schneller auf als sein Vorgänger.

Bei der Installation des IE 10 hatte ich auf zwei Rechnern mit dem Paket von Microsoft, was zahlreiche Updates nachlädt, Probleme. Jedoch konnte mit dem Komplettpaket die Installation ohne Probleme durchgeführt werden. Dieses Update-Paket kann z.B. von Chip.de heruntergeladen werden.
Grundsätzlich sei jedem das Update dringend zu empfehlen, da die Anzeigeprobleme des IE 9, aufgrund der schlecht unterstützten neuen Standards, zukünftig steigen werden.
 

Das Internet-Explorer-10-Update-Paket gibt es hier!
 

Wie sage ich es dem Webdesigner?


28.01.2013 | Webseiten planen mit Mockups
 
Eine Webseite zu planen beginnt fast immer mit einem Stift und leeren Blatt Papier. Mit einer groben Skizze lassen sich die Positionen der gewünschten Elemente, wie z.B. Kopf- und Fußbereich, Menus, Sidebar oder Beiträge, planen. Ein solches Konzeptpapier bietet eine gute Grundlage für das eigentliche Screendesign und die darauffolgende Programmierung.

Webdesigner reden bei diesen konzeptionellen Grobskizzen von sogenannten Mockups (bzw. auch Wireframes genannt).

Neben der klassischen Möglichkeit, Mockups mit dem Bleistift zu skizzieren, gibt es auch zahlreiche Tools, die eine solche Webdesign-Planung unterstützen. Ein sehr gutes und kostenloses Tool, was sich einfach online im Internetbrowser bedienen lässt, ist die mockingbird. Das Online-Tool ist trotz englischer Sprache selbsterklärend und bietet auch einem Webdesign-Laien so die Möglichkeit, einen Internetauftritt professionell zu planen.
 

<Hier klicken um mockingbird-Webseite anzuzeigen>
  

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